Metrotopie
7.–11.9.2011

Dem Projekt „Metrotopie“ liegt die Idee zugrunde, die verbindende Urenergie „Qi“ zwischen Menschen und der Stadt Berlin aufzuspüren. Vorstellungen des Taoismus zufolge erfüllt und begleitet „Qi“ alle Lebewesen und umfasst das gesamte Universum physisch wie spirituell. Es ist die energetische Substanz, die folglich überall zu finden ist – zwischen Menschen, Pflanzen und Objekten und in der Umgebung. 

In ihrem Projekt „Metrotopie“ untersuchen die beiden Künstlerinnen Anne Duk Hee Jordan (*1978) und Shira Wachsmann (*1984) den energetischen Austausch im urbanen Raum Berlins aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei spielt der öffentliche Verkehr durch sein Leitsystem und die flächendeckende Vernetzung innerhalb der Stadt eine wichtige Rolle. Bei genauerer Untersuchung stellt sich diese Vernetzung als lückenhaft heraus. Nach der Wiedervereinigung wurden geografische Barrieren in Berlin zwar entfernt, doch ist der Fluss des energetischen Systems der Stadt an mehreren Punkten durch soziale, politische und ökologische Probleme gestört.  

Die beiden Künstlerinnen machen sich auf die Suche nach geografischen Akkupunkten innerhalb Berlins, an denen ihrer Meinung nach das Fließen der Urenergie „Qi“ im urbanen Leben angeregt und befördert werden sollte.

Künstlerinnen
Anne Duk Hee Jordan, Shira Wachsmann

Die Ausstellung wird vom Haus der Kulturen der Welt, Berlin veranstaltet. Sie wird unterstützt durch VOGT Landschaftsarchitekten, Botanischer Garten, BVG

Metrotopie – Anne Duk Hee Jordan, Shira Wachsmann

Alexanderplatz, Berlin